Lebensmittel retten: Die nützlichsten Apps, Shops und Foodsharing-Gruppen

Hier erfährst du, wie du…
1) abgelaufene Lebensmittel,
2) Gemüse und Obst, das nicht dem Standard entspricht,
3) täglich frisch hergestellte Produkte kurz vor Ladenschluss und
4) nicht mehr gewollte / angebrochene Lebensmittel (von privat)
…vor der Tonne retten kannst!

App: Too Good To Go

Diese App bietet dir die Möglichkeit, kurz vor Ladenschluss zu günstigen Preisen noch das übriggebliebene Essen abzuholen. Bäckereien, Restaurants, Supermärkte und mehr machen bei dem Programm mit. Hier gilt aber: Schnell sein! Das Angebot ist sehr beliebt.

Einziger Wermutstropfen: Bisher ist die App in sehr vielen deutschen Städten zu gebrauchen, doch in einigen Regionen sind noch keine Kooperationen zwischen App und Händlern entstanden. Hier ist noch ein wenig Geduld angesagt.

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App: Zu gut für die Tonne – Die Beste Reste-App

Du hast Lebensmittelreste daheim und weißt nicht, was du mit diesen anstellen sollst? Auch wenn diese nicht mehr sonderlich appetitlich aussehen mögen, wegwerfen ist keine Lösung. Für dieses Szenario gibt es die Beste Reste App, die dir Kochrezepte passend zu deinen „Resten“ vorschlägt.

Ich verwende auch gerne das Lexikon im Bereich Wissen, denn hier erfahre ich, wie ich ein bestimmtes Lebensmittel richtig lagere und wie lange es haltbar ist. Eine Einkaufsliste hat diese App auch.

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Online-Shop: Sirplus.de

Wir wissen, was das Wort Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet und lassen uns von diesem nicht mehr erschrecken. Außerdem sind wir gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln. Doch in keinem Supermarkt kommen wir an diejenigen Lebensmittel heran, die bereits abgelaufen und der Mülltonne geweiht sind. Sirplus schon. Die Betreiber dieses Ladens retten genau diejenigen Produkte, die wegen abgelaufenen Mindeshaltbarkeitsdatums wieder aus den Regalen genommen werden und bietet diese zu etwas günstigeren Preisen wieder an.

In diesem Webshop kann man sich „gerettete“ Produkte von Lebensmitteln bis Haushalts- und Drogeriewaren kaufen, die bereits abgelaufen sind oder kurz vor dem Ablaufdatum stehen. Man kann sich trotzdem sicher sein, dass der Inhalt nicht bereits verdorben oder gesundheitsschädlich ist, weil er vor dem Versand professionell geprüft wird. Außerdem gibt es vegetarische oder bio+vegane Boxen zur Auswahl – per Abo oder ohne. Hier geht’s zu Sirplus.

Online-Shop: Etepetete

Wir mögen unser Obst und Gemüse natürlich und deshalb ist es uns egal, wie Mutter Natur es proportioniert hat: zu groß, zu klein, krumm oder schief gewachsen. Im Supermarkt jedoch landen nur optisch „schöne“ Exemplare, die gewissen Kriterien entsprechen: fleckenfrei, größennormiert etc. Etepetete rettet nun die aussortierten Exemplare direkt beim (Bio-)Bauern und bietet diese innerhalb verschiedener Abo-Boxen wieder an. Hier geht’s zu Etepetete.

Einziger Wermutstropfen: Der Gedanke, Lebensmittel zu retten, ist wunderbar. Dennoch kommen das Obst und das Gemüse in den meisten Fällen nicht aus deiner Region, sondern werden zum Teil aus fernen Ländern, z.B. Spanien importiert; es muss somit teils tausende Kilometer Transportwege zurücklegen. Auch wenn der Anbieter angibt, die anfallenden CO2-Emissionen zu kompensieren, würde ich dennoch versuchen, eine Ökokiste / Abo-Kiste aus meiner Region zu finden und die ortsansässigen Biobauern zu unterstützen. Auf der Website des NaBu erhält man nähere Informationen.

Foodsharing Gruppen bei Facebook

Zu guter Letzt kann ich nur noch auf die verschiedenen Gruppen in den sozialen Netzwerken aufmerksam machen, in denen man seine abzugebenden Lebensmittel inserieren darf. Die Inserenten geben diese meist gratis her oder würden gerne gegen ein Lebensmittel tauschen, das sie lieber mögen. Einfach mal bei Facebook in der Suchfunktion „Foodsharing“ und die betreffende Stadt oder Region eingeben.

Quellen, alle abgerufen am 15.07.2021:

https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/auto-co2-ausstoss/
https://www.net4energy.com/wiki/co2-%C3%A4quivalent
https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/strategie-lebensmittelverschwendung.html#doc11142bodyText1
https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccv/2019/50-trends-influencing-Europes-food-sector.pdf

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