Was Cookies mit der Finanzierung dieses Blogs zu tun haben

Ein Thema, über das kaum jemand gerne redet: Geld. Ich habe mich allerdings dazu entschlossen, dir die Karten offenzulegen und dir mitzuteilen, wofür wir Blogger Geld ausgeben und wie du als Leser uns Blogger auf einfachste Weise unterstützen kannst.

Was ist überhaupt ein Blog?

In der Regel schreibt ein Blogautor seine Gedanken zu einem Thema nieder und stellt diese Gedanken für Andere zum Lesen zur Verfügung.
Die Leser kommen aus den verschiedensten Gründen und über verschiedene Wege zu diesem Blog. Sie suchen vielleicht nach Unterhaltung, Informationen oder neuen Meinungen. Sie finden den Blog, wenn sie nach bestimmten Themen in den Suchmaschinen suchen oder stoßen in den Sozialen Netzwerken auf eine dazugehörige Unternehmensseite.

Wir Blogger müssen übrigens viel Energie darin aufwenden, im Internet sichtbar zu sein. Die eigenen Beiträge bei Facebook, Instagram und anderen Netzwerken anzupreisen und obendrein den eigenen Beitrag so zu verfassen, dass er überhaupt bei den Google Suchergebnissen auftaucht, gehört da dazu. Und das geht auch nur mit gutem und gut recherchiertem Content. Damit will ich sagen: Wir stecken so viel unserer Zeit und so viel Liebe in unser Blogprojekt, weil wir dir die besten Beiträge ever zum Lesen geben und so mit dir in Kontakt treten wollen.

3 Gründe, warum du Cookies zu Analysezwecken zustimmen solltest

1) Du ermöglichst es dem Blogger, Kooperationen mit anderen Bloggern oder Unternehmen einzugehen.

Daraus entstehen nicht nur interessante Beiträge für dich, sondern der Blogger erhält die Möglichkeit, für seine ganze Arbeit ein wenig entlohnt zu werden. (Ein Blog kostet schließlich Geld, aber dazu mehr weiter unten).

Und warum braucht es dazu mein Einverständnis für Cookies?

Für Blogkooperationen sollten wir Blogger den Kooperationspartnern nachweisen können, wie groß die Leserschaft pro Monat ist. Nur mit einer Leserschaft sind unsere Blogs für Kooperationen überhaupt interessant. Und nachweisen können wir diese (fast) nur mit einem Tracking-Cookie, z.B. dem von Google Analytics. Lässt du diesen Tracking-Cookie zu, wird das bei mir bei Google Analytics als ein User (mehr) angezeigt. Insgesamt sehe ich natürlich auch, aus welchem Land die Seitenaufrufe kommen und wie alt und welchen Geschlechts meine Leser sind, aber ich kann auf diese Art niemals herausfinden, wer du bist, wo du wohnst etc. Es ist also völlig ungefährlich für dich.

2) Du verhältst dich fair dem Blogger gegenüber.

Genau wie die GEMA Künstler für ihre Musikstücke fair bezahlt, gibt es für uns Autoren die VG Wort. Diese Organisation bezahlt uns Bloggern – ab einer gewissen Anzahl an Lesern – eine kleine Aufwandsentschädigung. Davon kann man in aller Regel nicht leben, aber es unterstützt uns doch ein wenig.

Wie funktioniert der Cookie von VG Wort?

Der Cookie der VG Wort ist eigentlich nur eine Zählmarke. Er zählt die Zugriffe (und zwar NUR die Zugriffe, keine weiteren Daten), und wir Blogger schicken die Summe der Zugriffe an die VG Wort, die uns dann einen kleinen Betrag bezahlt, sofern wir alle Kriterien erfüllen. Das Problem an der Sache ist allerdings, dass dies eben nur mit einem Cookie, nämlich dem der VG Wort funktioniert: Dieser fällt aber unter die Kategorie der Analysecookies und darf von den Lesern ausgeschalten werden (und von den meisten wird er leider auch ausgeschalten).

Das Unfaire daran für uns Blogger ist: Im Gegensatz zu Buchautoren bekommen wir von unseren Lesern kein Geld, haben aber beide eine kreative Leistung erbracht, die dem Urheberrecht unterliegt.

3) Die Inhalte bleiben weiterhin für dich kostenfrei.

Denken wir mal das Szenario zu Ende: Wenn kein Leser mehr Analysecookies zulässt und wir Blogger keine Chance mehr bekommen, die Zahl unserer Leser zu tracken und nachzuweisen, dann kann es passieren, dass auch wir Blogger irgendwann eine Bezahlschranke einrichten und auf diese Art eine Bezahlung erzwingen (so wie zum Beispiel der Spiegel das tut), weil die Sache sonst nicht mehr rentabel ist.

Und jetzt weißt du auch schon teilweise, wie ich meinen Blog versuche zu finanzieren.

Du kannst mich also unterstützen, indem du meine Cookies akzeptierst

Wir (Leser) sind es gewohnt, dass uns Webseiten und Blogs Informationen for free stellen und müssen nun ständig – egal auf welchen Seiten im Internet – Cookie-Banner wegklicken. Automatisiert oder manchmal auch per Zufallsprinzip lehnen wir sie ab oder stimmen ihnen zu. Wäre es nur immer der gleiche Cookie-Banner! Aber nein, jede Website hat unterschiedliche Cookies, so unterschiedlich viele wie es Cookie-Banner gibt. Liest sich das überhaupt noch jemand durch? Wir wollen doch schnell nur was auf dieser Website nachlesen… Und obwohl ich ein heiteres Gemüt besitze und immer positiv gestimmt bin, gebe ich zu: Es nervt. Und es ist niemandem zu verübeln, der nicht die Geduld aufbringt, sich die ganze Litanei der Cookie-Infos durchzulesen, bevor er direkt einfach alle Cookies ablehnt.

Wer also meine Cookies ablehnt, weil er nicht möchte, dass sein Zugriff auf meiner Website von meinen Cookies getrackt wird, mir aber dennoch für die Inhalte auf meinem Blog danken möchte, der kann das gerne tun, indem er mir einen virtuellen Kaffee spendiert. :-)

Als nächstes möchte ich dir zeigen, wofür wir Blogger Geld ausgeben müssen:

Für diese Dinge bezahlen wir Blogger aus eigener Tasche

  1. Laufende Kosten für einen Blog:
    Hosting
    SSL-Verschlüsselung
    Plugins, z.B. für Cookie Banner, Sicherheit, Impressumsgenerator, Datenschutz-Text
    Theme
    Bildbearbeitungsprogramm
    Strom
    Internet
  2. Einmalig anzuschaffende Arbeitsmittel für einen Blog:
    Laptop
    Gekaufte Bilder
  3. Dann ist da noch der ganze Arbeitsaufwand, der mit dem eigenen Stundenlohn zu berechnen ist. In den Stundenlohn fließen korrekterweise Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Feiertage, Krankentage und 30 Tage Urlaub mit ein. Ein Blogbeitrag ist so gesehen ziemlich teuer. Doch wir tippen nicht nur unsere Beiträge herunter, nein, wir designen unsere Homepage (und zwar eigentlich dreimal, nämlich für Desktops, Tablets und Smartphones), bearbeiten Bilder und teilen, teilen, teilen unsere Beiträge. Da müssen wir Blogger ganz schön kreativ werden, um diese Kosten wieder reinzuholen…

Wie ich diesen Blog finanziere

Momentan: aus eigener Tasche. Mein Ziel ist es, dass wenigstens die Ausgaben minus der Arbeitszeit gedeckt werden. Ich muss aber auch dazu sagen, dass mir dieser Blog ein Herzensprojekt ist: Ich liebe es zu schreiben und das Thema, worüber ich schreiben darf, liegt mir wirklich am Herzen. Trotzdem: Es wäre schön, wenn sich immerhin die laufenden Kosten irgendwie decken ließen. Was ich dafür unternehme:

Ich habe Partnerprogramme und empfehle Produkte, die ich selbst besitze, oder Dienste, die ich selbst in Anspruch nehme. Oder zumindest Produkte und Dienste, hinter denen ich stehe. Und ich reiche meine Texte bei der VG Wort ein und hoffe auf einen Obolus. Dazu brauche ich allerdings dein OK, deine Hilfe (s.o.). Künftig werde ich auch nach Kooperationen Ausschau halten, da sich auf die oben genannten Arten noch keine Einkünfte erzielen lassen.

Unsere Cookies: Welche Infos erhalte ich durch deine Zustimmung?

An dieser Stelle will ich über unsere Cookies aufklären: Ich sammle keine Daten von dir persönlich. Ich weiß weder, wer du bist, noch wo du wohnst. Und ich kann dich erst recht nicht persönlich kontaktieren. Es gibt zwar viele kommerzielle Websites, die dich mit Bannerwerbung verfolgen, nachdem du dir ein Produkt angesehen hast. Das funktioniert auch mittels Cookies, aber diese Art Werbung schalte ich nicht. (Übrigens: Die von dir zugelassenen Cookies, anhand derer du mit Werbung im Internet verfolgt werden kannst, kannst du jederzeit in deinem Webbrowser einsehen und – ganz einfach – löschen.) Wenn du mir erlaubst, Daten zu Analyse- oder Marketingzwecken über dich zu sammeln, dann kannst du das guten Gewissens tun: Ich verwende nämlich keine Cookies, die dich verfolgen. Ich darf nur eine grobe Einschätzung dessen von dir erhaschen, wer (z.B. bei Google Analytics) Google glaubt, dass du bist. Google erstellt nämlich mit der Zeit eine Art Profil von dir, je nachdem welches Verhalten du bei der Google Suche an den Tag legst. Das hat aber nichts mit mir zu tun. Willst du das verhindern, nutze Ecosia oder Duckduckgo statt Google oder den anonymen Suchmodus.

Danke für dein Ohr! :-)

Written by : Carina

Carina, die Autorin des Blogs

Content Nerd und Umweltsympathisantin. Selbst rastlos auf der Suche nach dem Goldweg des nachhaltigen Alltags ist sie hier die Geberin alltagstauglicher Tipps und Infos.

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